Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: August 2026 · Adam Nümm, Maybachufer 28, 12047 Berlin · USt-IdNr. DE278354100
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über Entwicklungs-, Beratungs- und Schulungsleistungen zwischen Adam Nümm, Maybachufer 28, 12047 Berlin, USt-IdNr. DE278354100 (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihnen ausdrücklich in Textform zu. Das gilt auch dann, wenn der Auftragnehmer die Leistung in Kenntnis solcher Bedingungen vorbehaltlos erbringt.
Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder in der Auftragsbestätigung haben Vorrang vor diesen Bedingungen.
§ 2 Gegenstand der Leistungen
Der Auftragnehmer erbringt je nach Vereinbarung insbesondere:
- Umsetzung von Web-Anwendungen, Prototypen und digitalen Produkten,
- Beratung zu Produktarchitektur, Spezifikation und KI-gestützten Arbeitsabläufen,
- Workshops und Schulungen zur Arbeit mit KI-Werkzeugen.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Die Darstellung auf dieser Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Beschreibung der Tätigkeitsfelder.
Beratungs- und Schulungsleistungen werden als Dienstleistung erbracht; ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet. Umsetzungsleistungen werden als Werkleistung erbracht, soweit ein abgrenzbares Ergebnis vereinbart ist.
§ 3 Angebot und Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und, sofern nicht anders angegeben, 30 Tage gültig. Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots in Textform (E-Mail genügt) oder durch die Aufnahme der Arbeit nach ausdrücklicher Beauftragung zustande.
§ 4 Einsatz von KI-Werkzeugen
Der Auftragnehmer arbeitet ausdrücklich und in erheblichem Umfang mit KI-gestützten Werkzeugen. Der Auftraggeber ist damit einverstanden.
Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Inhalte, die unter Einsatz von KI-Systemen entstehen, nach derzeitiger Rechtslage nicht in jedem Fall urheberrechtlich geschützt sind und dass eine vollständige Prüfung auf Übereinstimmung mit fremden Werken technisch nicht möglich ist. Der Auftragnehmer sichert zu, nach bestem Wissen keine erkennbar fremden Schutzrechte zu verletzen; eine darüber hinausgehende Gewähr für die Schutzfähigkeit oder Neuheit der Arbeitsergebnisse wird nicht übernommen.
Der Auftraggeber stellt keine personenbezogenen Daten Dritter, Geschäftsgeheimnisse oder sonst vertraulichen Inhalte zur Verfügung, deren Verarbeitung in KI-Systemen ihm untersagt ist. Bestehen insoweit Einschränkungen, teilt der Auftraggeber diese vor Beginn der Arbeiten in Textform mit; die Parteien vereinbaren dann ein geeignetes Vorgehen.
§ 5 Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Materialien rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereit und benennt eine entscheidungsbefugte Ansprechperson.
Der Auftraggeber steht dafür ein, dass er über die erforderlichen Rechte an den von ihm bereitgestellten Texten, Bildern, Marken und sonstigen Inhalten verfügt, und stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
Verzögert sich die Mitwirkung, verschieben sich vereinbarte Termine angemessen. Mehraufwand, der aus verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung entsteht, wird nach Aufwand vergütet.
§ 6 Termine und Fristen
Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich vereinbart wurden. Verbindliche Termine stehen unter dem Vorbehalt rechtzeitiger und ordnungsgemäßer Mitwirkung des Auftraggebers.
Der Auftragnehmer darf Leistungen ganz oder teilweise durch qualifizierte Dritte erbringen lassen. Die Verantwortung gegenüber dem Auftraggeber bleibt davon unberührt.
§ 7 Vergütung und Zahlung
Die Vergütung richtet sich nach dem Angebot; sie wird als Festpreis oder nach Aufwand vereinbart. Bei Abrechnung nach Aufwand wird im Viertelstundentakt erfasst und monatlich abgerechnet. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Reisekosten, Lizenzgebühren Dritter sowie Hosting-, Domain- und API-Nutzungskosten trägt der Auftraggeber, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Bei Projekten mit einem Volumen über 2.000 € kann eine Anzahlung von bis zu 50 % vereinbart werden.
Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Zugang zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.
§ 8 Nutzungsrechte
Der Auftraggeber erhält an den vertraglich vereinbarten Arbeitsergebnissen ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vorausgesetzten Zweck. Die Rechteeinräumung erfolgt aufschiebend bedingt durch die vollständige Bezahlung der vereinbarten Vergütung.
Der Auftragnehmer bleibt berechtigt, allgemeines Know-how, Konzepte, Verfahren sowie nicht projektspezifische Bausteine, Vorlagen und Bibliotheken uneingeschränkt weiter zu verwenden. Ein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes besteht, soweit dies vereinbart ist.
§ 9 Drittkomponenten und Open Source
Arbeitsergebnisse können Komponenten Dritter, insbesondere Open-Source-Software, enthalten. Für diese gelten ausschließlich die jeweiligen Lizenzbedingungen der Rechteinhaber; sie gehen den Regelungen dieser Bedingungen vor. Der Auftragnehmer weist auf wesentliche eingesetzte Komponenten auf Anfrage hin.
Verträge mit Dritten — etwa über Hosting, Domains, KI-Dienste oder Zahlungsdienstleister — schließt der Auftraggeber im eigenen Namen und auf eigene Rechnung ab, soweit nichts anderes vereinbart ist.
§ 10 Abnahme und Mängel
Bei Werkleistungen prüft der Auftraggeber das Ergebnis nach Bereitstellung unverzüglich und erklärt die Abnahme in Textform. Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel in Textform rügt oder wenn er das Ergebnis produktiv einsetzt.
Bei Mängeln hat der Auftragnehmer das Recht zur Nacherfüllung. Unerhebliche Abweichungen sowie Beeinträchtigungen, die auf nachträglichen Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte, auf veränderten Browser- oder Systemversionen oder auf Änderungen bei eingesetzten Drittdiensten beruhen, begründen keinen Mangel.
Für Dienst- und Schulungsleistungen gelten die gesetzlichen Vorschriften des Dienstvertragsrechts; eine Abnahme findet nicht statt.
§ 11 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf — und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur bis zu dem Betrag, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Auftraggeber zur Wiederherstellung angefallen wäre. Die Sicherung seiner Daten und Systeme obliegt dem Auftraggeber.
§ 12 Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie nur für Zwecke des Vertrages. Die Verpflichtung gilt für die Dauer von drei Jahren nach Beendigung der Zusammenarbeit fort.
Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind, ohne Verstoß gegen eine Vertraulichkeitspflicht bekannt wurden oder aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Anordnung offenzulegen sind.
§ 13 Referenznennung
Der Auftragnehmer darf abgeschlossene Projekte unter Nennung des Namens des Auftraggebers sowie mit Abbildungen des Ergebnisses als Referenz auf seiner Website und in Präsentationen verwenden. Der Auftraggeber kann dem jederzeit in Textform widersprechen; die Nennung wird dann innerhalb angemessener Frist entfernt. Vertrauliche Inhalte im Sinne von § 12 werden nicht gezeigt.
§ 14 Laufzeit und Kündigung
Verträge über einzelne Projekte enden mit vollständiger Leistungserbringung. Laufende Beratungsverträge können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Wird ein Werkvertrag vom Auftraggeber vorzeitig gekündigt, sind die bis dahin erbrachten Leistungen zu vergüten. § 648 BGB bleibt unberührt.
Vereinbarte Workshop- und Beratungstermine können bis 7 Tage vor dem Termin kostenfrei verschoben werden. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar fällig, soweit der Auftragnehmer den Termin nicht anderweitig verwerten kann.
§ 15 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verträgen mit Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Berlin.
Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Der Auftragnehmer ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Die folgende Belehrung gilt nur für Verbraucher — also für Verträge, die überwiegend weder der gewerblichen noch der selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können — und nur bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurden.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir — Adam Nümm, Maybachufer 28, 12047 Berlin, mail@adamnuemm.de — mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Mitteilung.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben; Entgelte werden Ihnen dafür nicht berechnet.
Vorzeitiger Beginn der Leistung
Haben Sie verlangt, dass die Leistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie mir einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der vereinbarten Leistungen entspricht.
Bei der Lieferung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, wenn mit der Ausführung begonnen wurde, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung begonnen wird, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch diese Zustimmung Ihr Widerrufsrecht verlieren.