Ein Raum, in dem eine Gruppe sich selbst klarer hören kann.
Ein KI-gestütztes Werkzeug für Mediation und Facilitation, das die Stimmen einer Gruppe anonym aufnimmt, behutsam zurückspiegelt — ohne jemanden zu benennen — und gemeinsame Wege zur Entscheidung anbietet.
In jeder Gruppe staut sich Ungesagtes. Dieselben Konflikte, dieselben Runden, dieselbe Erschöpfung — und die lautesten Stimmen geben oft den Ton an, während andere verstummen. Resonanzfeld ist ein digitaler Begleiter, der genau hier ansetzt: Jede:r bringt anonym ein, was sie oder ihn bewegt — per Sprache oder Text. Das „Feld“ verdichtet diese Stimmen zu grundsätzlichen Tendenzen und Spannungsfeldern, vollständig entpersonalisiert.
Es urteilt nicht, wer recht hat, und nennt keine Personen. Es spiegelt, es richtet nicht. Aus dem gespiegelten Bild entwickelt das Feld neutrale Lösungswege als Angebote, über die die Gruppe selbst berät und abstimmt — bis hin zu einer konkreten, überprüfbaren Vereinbarung. Entscheiden tun die Menschen. Das Werkzeug hält den Raum.
Resonanzfeld ist als Instrument in der Hand einer moderierenden Person gedacht — nicht als Ersatz für sie. Es verstärkt die Haltung guter Mediation, statt sie zu übernehmen:
Die strikte Entpersonalisierung — nie „A gegen B“, immer „im Feld zeigt sich“ — spiegelt die neutrale Haltung der mediierenden Person und macht sie für alle sichtbar.
Einzelstimmen verlassen das Gerät nicht und werden nirgends gespeichert; sichtbar wird nur das verdichtete Feld. Die Verbindung läuft über den eigenen Zugang der moderierenden Person.
Auch das Leise und Ungesagte fließt ein, ohne dass die Lautstärke im Raum darüber entscheidet — gerade in Mehrparteien- und Gruppenprozessen.
Der gewählte Weg wird zu einer konkreten Vereinbarung mit Probezeit und Überprüfung gereift und im „Gedächtnis des Feldes“ festgehalten — der Schritt von der Einsicht zur Veränderung.
Anwendungsfelder: Mediation und Konfliktbegleitung, Team- und Organisationsentwicklung, Retrospektiven, soziokratische Prozesse, Gemeinschaften, Cohousing und intentionale Gemeinschaften.
Jede:r teilt frei, was sie oder ihn bewegt — per Sprache oder Text, anonym und ohne Namen.
Die einzelnen Stimmen werden zu grundsätzlichen Tendenzen und Spannungsfeldern verdichtet — nie „A gegen B“, sondern „im Feld zeigt sich“.
Das Feld bietet neutrale Wege an, die Gruppe berät und stimmt ab — und reift den gewählten Weg zu einer Vereinbarung.
Nicht der Chatbot, sondern der Rahmen. Der Wert liegt nicht im Sprachmodell, das jede:r ohnehin nutzen kann, sondern im strukturierten, ritualisierten Raum: Anonymität, Entpersonalisierung, das Nacheinander der Stimmen — die Struktur erzeugt die Wirkung.
Eine Oberfläche auch für KI-Skeptiker. Wer nie „mit einer KI reden“ würde, kann eine Stimme ins Feld bringen. Die Technik tritt zurück, das Bedeutungsvolle nach vorn — die Schwelle sinkt für genau die Menschen, die bisher in Ablehnung waren.
Privatsphäre ist kein Zusatz. Kein Server der Anbieterseite sieht die Inhalte; die Gruppe behält die Hoheit über ihre eigenen Worte.
Adam Nümm hat Resonanzfeld aus der Überzeugung entwickelt, dass festgefahrene Gruppen heute nicht länger allein bleiben müssen: dass ein Werkzeug, das zuhört, ordnet und behutsam zurückspiegelt, Menschen helfen kann, sich selbst wieder klarer zu hören — lösen können sie es nur selbst.
Falls du eine formale Mediations- oder Facilitation-Ausbildung nennen möchtest, ergänze ich sie hier gern.
Er arbeitet als freier Kreativer an der Schnittstelle von Schreiben, Tanz, Musik und Gespräch — unter anderem mit dem Podcast „Interessante Zeiten“. Auf seiner Plattform zeitenwechsel.org kreist seine Arbeit um freies Denken, Dialog und das Navigieren in Umbruchszeiten — dieselbe Aufmerksamkeit für das Ungesagte und für ehrliche Auseinandersetzung trägt das Resonanzfeld.
Kontakt: mail@adamnuemm.de
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